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Über Uns


Die Freie Wählergemeinschaft Mehlmeisel wurde 1956 gegründet.

 

Gründungsmitglieder waren:

Lehnert Johann Pöllmann Hermann
Geisler Robert Lehnert Michael
Nickl Willi Schinner Josef
Kraus Josef Fischer Richard
Prechtl Leopold Glaser Xaver
Wolf Fritz

 

Die Gründungsmitglieder waren gleichzeitig auch die Kandidaten für die Kommunalwahl des Jahres 1956.

 

In den Gemeinderat wurden gewählt:

 

Pöllmann Hermann
Lehnert Michael
Fischer Richard

 

Ihr Ziel war die aktive Mitarbeit in der Gemeindepolitik zum Wohle der Gemeinde Mehlmeisel ohne sich jedoch parteipolitisch zu binden.

 

 

1966 Richard Fischer wird als Bürgermeister gewählt.

 

In dieser Amtsperiode stellte die Freie Wählergemeinschaft neben Richard Fischer als 1. Bürgemeister mit Johann Lehnert auch noch den 2. und mit Gerhard Ehlich den 3. Bürgermeister.

 

Dies war für die Freie Wählergemeinschaft Mehlmeisel zehn Jahre nach ihrer Gründung ein deutlicher Erfolg und ein in die Pflicht nehmender Auftrag der Bürgerinnen und Bürger von Mehlmeisel.

 

Mit Richard Fischer und einer frischen, aktiven Mannschaft an FWG- Gemeinderäten ist dies auch in den Folgejahren gelungen.

 

Schon bald zeigte sich, daß der selbständige Geschäftsmann Richard Fischer, der sich seine Zeit in der Gemeindearbeit so einteilen konnte, wie es für die Gemeinde am besten war, das Vertrauen der Mehlmeiseler nicht enttäuschen sollte.

 

Sein Ideenreichtum, seine Rührigkeit, sein Sachverstand, seine kaufmännischen Fähigkeiten, seine überzeugende Art, seine Zielstrebigkeit und seine Zielbewußtheit und viele andere positive Eigenschaften, verhalfen Mehlmeisel zu sehr viel Aufschwung.

 

Es schien, als ob er der Prinz war, auf den Mehlmeisel gewartet hat, um aus seinem Dornröschenschlaf erweckt zu werden.

 

Richard Fischer und seine Freunde der FWG krempelten die Arme hoch und packten in den nächsten Jahren kräftig an.

 

Richard Fischer war der Vormann und Architekt von vielen Projekten, die Mehlmeisel über seine Grenzen hinaus bekannt und als Wintersport- und Erholungsort attraktiv machten.

 

 

Seine innerörtlichen Projekte verhalfen den Bürgerinnen und Bürgern von Mehlmeisel und seinen Gästen zu wesentlich mehr Lebensqualität, als dies vor seinem Wirken der Fall war.

 

Ihm war klar, daß Mehlmeisel nur auf dem Gebiet des Fremdenverkehrs eine Zukunft haben würde.

 

So plante und baute er nach und nach :


- das Naherholungszentrum Bayreuther Haus mit dem Bayreuther Haus, den Wildgehegen und dem Kinderspielplatz
- 1968 die erste Skiliftanlage
- 1969 die zweite Skiliftanlage mit der Talstation
- den Kinderlift mit Bergwachthütte
- die Parkplätze um die Liftanlage und am Bayreuther Haus
- die Liftstraße
- den Klausenturm
- die Minigolfanlage

 

Alle diese Projekte waren sehr fremdenverkehrswirksam und brachten Mehlmeisel Aufschwung.

 

Besucher aus Gebieten weit über unseren Landkreis hinaus ( z.B. Lkrs. Nürnberg, Erlangen, Bamberg, Lichtenfels, Hof u.s.w.) kamen nach Mehlmeisel, um im Winter unsere Liftanlage zu nutzen und sich im Sommer an den wunderschönen Anlagen zu erfreuen.

 

Richard Fischer befestigte Zug um Zug unsere Ortsstraßen und ließ sie mit einer Teerdecke versehen, so z.B.: -Schafgasse Webergasse, Wirtschlagweg, Treuweg, Hüttstadler Weg, Mühlgasse, Hauptstraße sowie auch Kirchplatz, Hof vor Gemeindekanzlei u. vieles anderes mehr.

 

Im Zug des Straßenbaues mußte zum großen Teil die Kanalisation erneuert bzw. neu gebaut werden.

 

Auch die vollbiologische Kläranlage mit den beiden Regenvorhalte- und Überlaufbecken an der Turnhalle und in Unterlind wurde während seiner Amtszeit geplant und gebaut.

 

Hier erreichte er sogar durch geschickte Verhandlungen, daß die Abwässer von Hüttstadl mit eingeleitet werden sollten.

 

Die Anlage wurde deshalb auch entsprechend größer gebaut.

 

Leider konnte sich der Gemeinderat von Fichtelberg bis heute noch nicht dazu durchringen, den Anschluß zu vollziehen, trotz überörtlicher Anordnung.

 

Das Landratsamt als vorgesetzte Dienststelle sah sich scheinbar bisher noch nicht in der Lage diese ihre Anordnung durchzusetzen!

 

Richard Fischer mußte jedoch auch während seiner Amtszeit aufgrund überörtlicher Gebietskorrekturen hinnehmen, dass Mehlmeisel 1972 aus dem Landkreis Kemnath aus- und in den Landkreis Bayreuth eingegliedert wurde.

 

Bei der zweiten Gebietsreform wurde Mehlmeisel sogar von der Staatsregierung dazu gezwungen, entweder nach Fichtelberg eingemeindet zu werden oder eine Verwaltungsgemeinschaft mit der Gemeinde Fichtelberg einzugehen.

 

Dies war dem Bürgermeister und den Gemeinderäten von Mehlmeisel die dickste Kröte, die sie in ihrer Amtszeit schlucken mußten.

 

Letzendlich war es das finanzielle Angebot der Staatsregierung, daß die Mehlmeiseler Gemeinderegierung sich für die Verwaltungsgemeinschaft mit Fichtelberg zähneknirschend entschied, denn Geld konnte Richard Fischer für die Verwirklichung seiner Gemeindeprojekte immer gebrauchen.

 

Man schaffte es allerdings, daß Mehlmeisel ab 1978 eine eigene Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger im Ort bekam.

 

Es ist klar ersichtlich, daß Richard Fischer im Umgang mit übergeordneten Dienststellen stets darauf bedacht war, für Mehlmeisel das Optimalste zu erreichen.

 

Er war bis in die höchsten Regierungsämter bekannt und schaffte sich durch seine sachliche, humorvolle, unkomplizierte und kooperative, jedoch immer für die Gemeinde Mehlmeisel das Beste zu erreichende Art, sehr viele hilfreiche Freunde bei allen Ämtern und öffentlichen Stellen.

 

Bei seinen Verhandlungen bewies er, wie bereits erwähnt, immer exzellenten Sachverstand und großen Ideenreichtum zum Wohle der Gemeinde Mehlmeisel.

 

Mit seinem Freund Valentin Kuhbandner,SPD- MdL Bayern, stand er ständig und zu jeder Zeit in Kontakt und hatte in ihm immer einen kompetenten Fürsprecher und Berater, wenn es um die Sache von Mehlmeisel ging.

 

Valentin Kuhbandner war ein echter Freund, dem es nie in den Sinn gekommen wäre einen Bürgermeister vor seinen parteipolitischen Karren zu spannen.

 

Mann muß direkt staunen, welch noble Abgeordnete es früher gab.

 

 

Im Jahre 1972 trat die FWG Mehlmeisel nach einer sehr erfolgreichen Amtsperiode mit 24 Gemeinderatskandidaten und zum zweitenmal mit Richard Fischer als Bürgermeisterkandidaten zur Wahl an.

 

Auch diesesmal wurde Bürgermeister Richard Fischer wieder mit überwältigender Mehrheit in seinem Amt bestätigt.

 

In den Gemeinderat wählten die Bürgerinnen und Bürger von Mehlmeisel 9 Kandidaten der FWG.

 

Dies war wohl der eindeutigste Vertrauensbeweis für eine erfolgreiche Mannschaft, den die Bürgerinnen und Bürger von Mehlmeisel bisher erteilt hatten.

 

Die neun Gemeinderäte waren:

 

Schreiber Richard Kellner Adelheid
Lehnert Johann Schreyer Franz
Schinner Alex
Pscherer Fritz
Völkl Josef
Fröhlich Günter
Lehnert Alfred

 

Auch in dieser Periode stellte die FWG wieder alle drei Bürgermeister.

 

1.BGM: Richard Fischer
2.BGM: Lehnert Johann
3. BGM Völkl Josef

 

 

Nach einer weiteren arbeitsreichen Periode zum Wohle der Gemeinde Mehlmeisel bewarben sich im Jahr 1978 erneut 23 Kandidaten der FWG für den Gemeinderat.

 

Richard Fischer kandidierte zum drittenmal nach einstimmiger Nominierung durch die FWG als Bürgermeisterkandidat und wurde mit deutlicher Mehrheit als Bürgermeister der Gemeinde Mehlmeisel bestätigt.

 

In den Gemeinderat wurden gewählt:

 

Kellner Adelheid
Pscherer Egon
Lehnert Alfred
Schinner Alex
Zaus Max
Lehnert Josef

 

 

Zu unser aller Bedauern verstarb unser Bürgermeister Richard Fischer im Jahr 1982 plötzlich und unerwartet nach einer schweren Erkrankung.

 

Er hinterlies sowohl bei der freien Wählergemeinschaft alsauch in unserer Gemeinde eine sehr schmerzhafte Lücke, die scheinbar ganz schwer zu schließen war.

 

Mehlmeisel hatte einen Bürgermeister verloren, der im wahrsten Sinne des Wortes alle politischen Fäden in Mehlmeisel und auch außerhalb in der Hand hielt und immer, wenn es für Mehlmeisel erforderlich war, am richtigen zog.

 

Richard Fischer war auch ein gottesfürchtiger und sehr christlich geprägter Mensch.

 

Sein uneingeschränktes Vertrauen zur Mutter Gottes von Altötting beflügelte ihn zur Gründung der Pilgergruppe Fichtelgebirge, die ständig wachsend an der Regensburger Fußwallfahrt nach Altötting teilnahm und dies auch heute noch mit steigender Teilnehmerzahl tut.

 

Pilgerbischof Karl Flügel war ihm ein sehr guter Freund und verfolgte sein Wirken in Mehlmeisel mit sehr großem Interesse und Wohlgefallen.

 

Richard Fischer war Ehrenpilgerführer und wurde noch nach seinem Ableben mit dem Pilgerstab der Regensburger Fußwallfahrer ausgezeichnet.

 

Sein Bild zeigt ihn heute im Pilgerbüchlein der Fußwallfahrer als Pilger nach Alötting ( in Memoriam).

 

Die Freie Wählergemeinschaft ist Richard Fischer für sein Wirken zu sehr großem Dank verpflichtet und wird ihm immer ein würdiges und ehrendes Gedenken bewahren.

 

Mehlmeisel stand nach Tagen der Trauer um seinen verstorbenen Bürgermeister vor dem Problem einen Nachfolger zu finden, der dieses Amt im Sinne und mit der Ausdauer von Richard Fischer weiterführte ohne dabei den Überblick zu verlieren.

 

Sein Freund Johann Lehnert schien hier wohl die geeignetste Person zu sein, da er viele Jahre mit Richard Fischer zusammenarbeitete, viele Zusammenhänge und auch seine guten Beziehungen zu Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens kannte und auch bereits dort durch seine Tätigkeit als 2. Bürgermeister bekannt und eingeführt war.

 

Nach langem Drängen durch seine Freunde der FreienWählergemeinschaft zeigte er sich nun bereit dieses schwierige Amt anzutreten .

 

1982 wurde er mit überwältigender Mehrheit, obwohl ein weiterer Mitbewerber aufgestellt war, von den Mehlmeiseler Bürgerinnen und Bürgern in das Amt des 1. Bürgermeisters gewählt.

 

Josef Lehnert schied nach der Wahl seines Bruders zum Bürgermeister aufgrund gesetzlicher Bestimmungen aus dem Gemeinderat aus.

 

Johann Lehnert wußte, daß er als Nachfolger von Richard Fischer ein schweres Erbe übernehmen würde, denn diesem Mann nachzueifern und an seine Leistungen anzuknüpfen, erforderte sehr viel Ehrgeiz, Zielstrebigkeit, Ausdauer, Mut und die Kraft, im Privatleben auf vieles zu verzichten.

 

Doch auch Johann Lehnert meisterte dies mit viel Tatkraft und Einsatz zur vollsten Zufriedenheit der Bevölkerung von Mehlmeisel.

 

 

Im Jahre 1984 nominierte die Freie Wählergemeinschaft für die Wahl 24 Gemeinderatskandidaten von denen sechs in den Gemeinderat einzogen:

 

Fröhlich Günter
Dr.Scheffer H.G.
Kellner Adelheid
Erwin Nickl
Pscherer Josef
Lehnert Heribert

 

Auch unser Bürgermeisterkandidat JohannLehnert wurde erneut mit anerkennenswerter Mehrheit von den Mehlmeiseler Bürgerinnen und Bürgern in seinem Amt für weitere sechs Jahre bestätigt.

 

Die FWG stellte auch in dieser Amtsperiode erneut alle drei Bürgermeister:

 

1.BGM: Lehnert Johann

2.BGM: Kellner Adelheid

3.BGM: Fröhlich Günter

 

Bürgermeister Johann Lehnert meisterte in seinen acht Jahren Amtszeit seine Aufgaben in hervorragender Weise und konnte folgende Leistungen vorweisen:

 

- Restausbau und Fertigstellung der vollbiologischen Kläranlage
- Regelung der Vermessungs-, Grundstücks- und Grundbuchangelegenheiten aus
zurückliegenden Baumaßnahmen, die noch nicht vollzogen waren
- Planung und Ausbau der Waldhausstraße
- Neubau des Doppelschleppliftes
- Befestigung und Teerung von Unterlinder Weg, Burgweg und Kirchsteig in Eigenregie
durch den Bautrupp der Gemeinde
- Durchführung 1. Normenkontrollklage für die Wiedererlangung der Selbständigkeit der Gemeinde
- Durchführung eines Petitionsverfahrens für die Wiedererlangung der Selbständigkeit der Gemeinde
- Neubauvorbereitung und Vorplanung des Gemeindezentrums als Voraussetzung für die Selbständigkeit der Gemeinde.

 

Dieses Bauvorhaben konnte nach Herausfinden der äußerst günstigen Voraussetzungen und Vorverhandlungen durch den Bürgermeister Johann Lehnert mit hohen EG- Zuschüssen sehr kostengünstig erstellt werden.

 

Dies war sicher das alleinige Verdienst unseres Bürgermeisters Johann Lehnert und der 2. Bürgermeisterin Adelheid Kellner, auch wenn es deren Gegner gerne für sich verbucht hätten

 

-Vorplanung Sportgelände trotz erheblicher Schwierigkeiten mit dem Wasserwirtschaftsamt Johann Lehnert schied nach dieser Amtsperiode auf eigenen Wunsch aus dem Amt aus.

 

Der Verlust eines derart erfahrenen Kommunalpolitikers traf die FWG sehr. Johann Lehnert war seit 1956 aktiv als Angehöriger der Freien Wählerge- meinschaft in der Gemeindepolitik tätig.

 

Sein Wirken hat die FWG und die Gemeinde Mehlmeisel positiv geprägt. Wir alle sind ihm noch heute zu großem Dank verpflichtet.

 

 

Sein Sohn Richard Lehnert stellte sich für die Wahlperiode ab 1990 als Bürgermeisterkandidat der FWG zur Verfügung und wurde trotz eines Gegenkandidaten mit deutlicher Mehrheit gewählt.

 

Die FWG nominierte 24 Gemeinderatskandidaten, von denen vier in den Gemeinderat gewählt wurden:

 

Sebald Sibille

Fröhlich Günter

Lehnert Heribert

Nickl Erwin

 

Richard Lehnert war während seiner Amtszeit als Bürgermeister gleichzeitig halbtags bei der VG Fichtelberg angestellt.

 

Sein erklärtes Ziel, wofür er immer kämpfte, war die Selbständigkeit der Gemeinde Mehlmeisel und somit die Auflösung der VG.

 

Auch wenn heute plötzlich Briefe von Abgeordneten als Wahlkampf-Joker zitiert werden, weil man diesem Mann scheinbar seinen Erfolg nicht gönnen will, war es doch Richard Lehnert, der mit seinen Schreiben an alle Abgeordneten des Landtages erreichte, daß sich in dieser Angelegenheit plötzlich etwas bewegte.

 

Es wäre verantwortungbewußt gewesen, diese o.a. Briefe dem Gemeinderat

 

zur rechten Zeit vorzulegen und in diesem Gremium die Sache auszudiskutieren.

 

Heute lassen sich bei Wahlveranstaltungen solche Vörgänge nur schwern nachvollziehen und sind sicherlich gewollte, einseitig interpretierte Wahlkampfphrasen, mit denen man nur dem politischen Gegner treffen will.

 

Sicherlich wußten einige Abgeordnete, überraschend durch diese Briefe wachgerüttelt, daß nun auch der politische Gegner in dieser Angelegenheit

 

sensibilisiert worden war, und man vielleicht um Stimmen bei der nächsten Wahl bangen hätte müssen, wenn man sich in dieser Sache nicht überaus stark gemacht hätte.

 

Ist es nicht so, daß Mehlmeisel überregional für so manche Partei und manchen Abgeordneten ein sehr gutes Stimmenpolster darstellt???

 

 

Nachdem Richard Lehnert 1994 dieses Ziel durch seinen unermüdlichen Einsatz erreicht hatte, trat er auf Anraten des Gemeinderates als 1. Bürgermeister zurück, um nach Ablegung entsprechender Prüfungen, die Stelle eines Verwaltungsleiters der Gemeinde Mehlmeisel besetzen zu können.

 

Beide Tätigkeiten wären nach den gesetzlichen Bestimmungen nicht statthaft gewesen.

 

Bei der Bürgermeisterwahl im September 1994 war Erwin Nickl nach Absprache mit den Gemeinderäten der übrigen im Gemeinderat vertretenen Parteien, als einziger gemeinsamer Kandidat vorgeschlagen worden.

 

Erwin Nickl wurde von den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Mehlmeisel mit deutlicher Mehrheit für das Amt des 1. Bürgermeisters bestätigt.

 

Am 1.10.1994 trat er sein neues Amt an und ist bisher als 1. Bürgermeister tätig.

 

Nach kurzer Einarbeitungszeit stellte sich heraus, daß Erwin Nickl zurecht das Vertrauen sämtlicher Gremien und der Mehlmeiseler Bürgerinnen und Bürger besitzt.

 

Seine unermüdliche Art zur Zusammenarbeit mit allen Gremien, seine kooperative Aufgeschlossenheit, sein Ehrgeiz, seine ganztägige Anwesenheit in der Gemeinde, sein Geschick bei Verhandlungen mit übergeordneten Dienststellen, sein Fleiß und viele andere positive Eigenschaften sind der Garant für sein bisheriges erfolreiches Wirken als Bürgermeister.

 

Erwin Nickl ist nicht nur ganztägig für die Gemeinde als Bürgermeister tätig, sondern er nimmt auch soweit es zeitlich irgendwie möglich ist alle örtlichen und überörtlichen Termine wahr, vertritt Mehlmeisel in vorbildlicher Weise und macht es durch seine freundliche, sympatische Erscheinung allerorts bekannt.

 

Erwin Nickl ist trotz eines Gegenkandidaten bereit, erneut für dieses Amt zu kandidieren und hofft natürlich zurecht darauf, daß ihm die Bürgerinnen und Bürger von Mehlmeisel aufgrund seines bisher gezeigten Engagements wieder ihr Vertrauen als 1. Bürgermeister aussprechen werden.

 

Erwin Nickl steht in seinen Aussagen für einen sachbezogenen und fairen Austausch von Argumenten ohne irgendwelche personen- und parteienbezogene Polemik.

 

Nun meine sehr verehrten Damen und Herren, zum Schluß gestatten Sie mir noch ein paar Anmerkungen zu den bisher in den Wahlversammlungen gemachten Aussagen:

 

1. Vorteil eines politischen Mandatsträgers mit Parteibuch

 

Es wurde die Aussage wiederholt gemacht, daß ein politischer Mandatsträger, der einer Partei angehört, bei Verhandlungen mit den übergeordneten Stellen die besseren Chancen hätte und mehr für eine Gemeinde erreichen könnte.

 

Wir alle wissen, daß diese politische Praxis den Parteien vorschwebt und daß dies leider auch in manchen Fällen so praktiziert wird.

 

Ein derartiges Verhalten scheint mir jedoch den Charakter und die innere Einstellung des jeweiligen Mandatsträgers treffend zu beschreiben.

 

Abgeordnete, die so handeln verhöhnen aus meiner Sicht jeden Wähler, der sich parteipolitisch nicht binden will, also ein freier Wähler ist.

 

Gerne nehmen jedoch auch diese Abgeordneten die Wählerstimmen der freien Wähler für sich in Anspruch, wenn es darum geht ihr Mandat zu erreichen.

 

Dies nenne ich Bedienungsmentalität und es zeugt von mangelnder Loyalität gegenüber dem freien Bürger

.

2. Anzweiflung der Gemeindefinanzen bzw. der Gemeindebilanzen

 

Gemeindehaushalt, Gemeindefinanzen und Gemeindebilanzen sind Bestandteile der Gemeindeverwaltung , die dem Gemeinderat zu gegebener Zeit nach den gesetzlichen Vorschriften von der Verwaltung vorgelegt werden müssen . Der Gemeinderat hat hierüber einen positiven oder negativen Beschluß zu fassen §30(2) i.V. §29 GO

 

Wenn jemand Bedenken gegen eine derartige Aufstellung oder eine andere wichtige Sache vorbringen will und auch noch Gemeinderat ist, so muss ich diesem sagen, dass eine Gemeinderatssitzung der richtige Ort dafür wäre.

 

Eine Wahlversammlung scheint mir nicht geeignet Interna der Gemeindeverwaltung breitzutreten.

 

Zweifelt man solche Interna gar noch an, obwohl man vielleicht auch noch selbst mit darüber beschlossen hat, so halte ich ein derartiges Verhalten für ansehensschädigend gegenüber dem Gemeinderat und der Gemeinde.

 

Fragen oder Aussagen dieser Art sollte man zur richtigen Zeit am richtigen Ort vorbringen.

 

§ 29 GO Die Gemeinde wird durch den Gemeinderat verwaltet.

§ 30, Abs. 1 Der Gemeinderat ist die Vertretung der Gemeindebürger.

§ 30, Abs, 2 Der Gemeinderat überwacht die gesamte Gemeindeverwaltung, insbesondere auch die Ausführung seiner Beschlüsse.

 

Diese Aussagen beziehen sich nicht auf einzelne Gemeinderäte, sondern auf den gesamten Gemeinderat.

Einzelne Gemeinderäte haben jedoch das Recht in diesem Gremium Anträge einzubringen und von der Verwaltung über dieses Gremium Auskünfte einzufordern, sofern ein Mehrheitsbeschluß gefaßt wird oder das Gremium seine Zustimmung erteilt.

 

Das ist nun mal in einer Demokratie so der Fall.

Es ist den Gemeindeangestellten nicht erlaubt, einzelnen neugierigen Gemeinderäten Auskünfte, z.B. über die Kassengeschäfte zu erteilen, es sei denn im Rahmen einer amtlichen Kassenprüfung.

 

Hierdurch könnte man eine solche Person in eine unangenehme Lage bringen.

 

CSU -Informationsblatt vor ihrer 1. Wahlversammlung

 

Was wurde erreicht ?

 

Die hier aufgeführten Einzelaussagen wurden vom Gemeinderat der Gemeinde Mehlmeisel unter der Führung eines Bürgermeisters der Freien Wählergemeinschaft geplant und verwirklicht oder sind noch in der Planungs- bzw. Durchführungsphase.

 

Die Verwirklichung verschiedener Projekte ist sicherlich auch nicht nur den guten Beziehungen eines einzelnen Gemeinderates sondern hauptsächlich der guten Zusammenarbeit der Gemeinderäte und des Bürgermeisters.

 

Auch Bürgermeister und Gemeinderäte der Freien Wählergemeinschaft haben in der Vergangenheit überzeugend bewiesen, dass sie mit ihren übergeordneten Dienststellen und Abgeordneten der verschiedensten Parteien sachlich verhandeln können, dass sie sich dort benehmen und auch viel Positives für die Gemeinde erreichen können.

 

Abgeordnete und übergeordnete Dienststellen können nämlich nur das verteilen, was der Gesamthaushalt hergibt und hierfür gibt es für die Verteilung genaueste Kriterien , die auch diese Persönlichkeiten einhalten müssen.

 

An dieser Stelle will ich auch einmal als einfacher Bürger allen Abgeordneten danken, die auch uns freie Wähler optimal bedienen. Ihnen gehört unsere höchste Anerkennung und auch unsere Stimme auf Landes- und Bundesebene.

 

Was kann erreicht werden ?

 

Viele der dort aufgeführten Ausführungen müssen Ziele eines verantwortungsbewußten Bürgermeisters und Gemeinderates sein, es wird also hier weder Neues noch etwas Besonderes ausgedrückt.

 

Alle diese Möglichkeiten wurden in der Vergangenheit bereits in irgendeiner Form von den Bürgermeistern aufgegriffen und sind auch Wunschziele unseres Bürgermeisters Erwin Nickl.

 

Leider gibt der Gemeindehaushalt momentan nicht genügend Finanzmittel her .

 

Unser Bürgermeister hat in seiner kurzen Amtszeit bewiesen, dass man durch eine konsequente Sparpolitik, einen grundsoliden Einsatz der Haushaltsmittel und durch

geschickte und engagierte Verhandlungen mit übergeordneten Dienststellen auch in einer maroden Verwaltung noch Mittel freisetzen und neue Maßnahmen in Angriff nehmen kann.

 

Er hat in seiner kurzen Amtszeit bewiesen, dass sein oberstes Ziel die Konsolidierung der Gemeindefinanzen ist.

 

Ich sehe deshalb auch keine Veranlassung, Erwin Nickl als Bürgermeister zu ersetzen.

 

Deshalb unsere Bitte an alle Bürgerinnen und Bürger von Mehlmeisel , bestätigen Sie das bisherige Engagement unseres Bürgermeisters Erwin Nickl, indem Sie ihm am 10. März erneut zum Bürgermeister wählen.

 

Stärken Sie ihm auch den Rücken dadurch, dass Sie für den Gemeinderat der Mannschaft der Freien Wählergemeinschaft durch Ihre Wahl ihr Vertrauen schenken.

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